Dieses Jahr war es endlich mal wieder soweit, dass wir uns auf dem Weg zur Dordogne gemacht haben. Wir fanden einen Fluss, der recht wenig Wasser hatte.
Der Weg vom Westen NRW‘s in Deutschland bis nach Argentat in Frankreich beträgt fast 1000 km. Möchte man den Pariser Ring vermeiden werden es noch ein paar Kilometerchen mehr. Ich habe mich entschieden, auf dem Weg dorthin noch ein paar alte Freunde zu besuchen. Idealerweise wohnen diese in der Nähe des Allier, so dass ich schon mal einen Blick in den Fluss werfen kann, denn auf diesen möchte ich im Anschluss eine Woche später auch paddeln.
Bei Regen schaue ich mir in Argentat die Dordogne an. Da ist aber wenig Wasser drin und der Juli hat gerade erst angefangen…
Abends gehen wir gemeinsam essen und beratschlagen schon mal die nächsten Tage. Am nächsten Morgen versorgen wir uns mit den notwendigen Lebensmitteln, stellen die Autos schon ein paar Orte weiter und paddeln los. Der Regen hat alles schön sauber gemacht, aber so richtig ist da nichts im Fluss angekommen. Trotzdem geht alles flott und wir kommen gut voran. Die gefährlichen Abschnitte Malpas und Le Battut hatten so wenig Wasser, dass wir mit ein bisschen unfreiwilligen Wasseraufnahmen, gut durchkommen. Es muss halt auch was gutes haben, wenn der Sommer so trocken ist ;-).
Unterwegs schauen wir uns kleine Städtchen an oder relaxen am Ufer des Flusses. Abends gehen wir in gemütliche Restaurants essen oder kochen uns was. Viel zu schnell sind die 5 Paddeltage schon wieder vorbei.
